In der anthroposophischen Heilkunde werden auf Grund des ganzheitlichen Menschenbildes neben den physischen Aspekten von Gesundheit und Krankheit auch die seelischen und geistigen Bereiche des Menschen mit einbezogen
Es werden nicht nur die erkrankten "Teile" eines Patienten behandelt. Der ganze Mensch in seiner physischen und geistigen Situation wird berücksichtigt. Die anthroposophische Heilkunde geht davon aus, daß jeder Mensch mit seinem Körper, seiner Seele und seinem Ich-Bewußtsein ein dreigegliedertes System funktioneller Bereiche in sich trägt.
Das Nerven-Sinnes-System als Grundlage des Denkens, daß rhythmische System von Kreislauf und Atmung als Grundlage von Fühlen und Ort des Traumbewußtseins und das Stoffwechsel-/Gliedmaßen-System als Grundlage des Wollens und Ort des Unbewußten.
Anthroposophische Therapien haben das Ziel, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.
Die Irisdiagnose dient dem Erkennen genetischer Anlagen und von Erbkranheiten.
Auch können im Auge der zur Zeit der Betrachtung herrschende Zustand chronischer sowie akuter Krankheiten abgleitet werden. Letzlich finden sich eventuel im Auge auch prognostische Hinweise auf ein zu erwartendes Leiden.